Ab CHF 80.- Gratisversand!

Neben den gängigen Qualitäten wie Baumwolle oder Polyacryl, experimentieren wir immer wieder mit neuen, interessanten Alternativen.

So entstanden auch für die kommende Wintersaison wieder einige tolle und qualitativ hochstehende Produkte!

Alpaca

Merino

Recycled Edts.

Chlunschi Schwarznasenschaf Natur

Momentan ausverkauft! Voraussichtliche Nachlieferung: Dezember

Gratis Versand ab CHF 80.-

Nach langer Planung und vielen Tests ist sie endlich da: die neue Linie der Schwarznasenschafswolle!

 

Neben Beanies, Neckwarmer und Stirnbänder aus der Wolle des Walliser Schwarznasenschafs, haben wir auch noch eigene Chlunschini (50 Gr.) kreiert. Wie viel Arbeit in so einem Chlunschi steckt, zeigen dir diese Arbeitsschritte:

  • Roholle von Walliser Schwarznasenschafe
  • Geschoren und gewaschen in der Schweiz
  • Verarbeitung zu 1kg Konen in einer Weberei in Graubünden
  • Per Handarbeit aufgewickelt zu 50gr. Chlunschini in Visp
  • Etikette gedruckt auf recycelten Papier in Visp

Je nach Projekt, das gehäkelt oder gestrickt werden soll, kann man das Garn sogar doppelt aufnehmen. Für unsere #händmade Stirnbänder reichen 2 Fäden sehr gut, da auf der Innenseite noch ein Fleece eingenäht wird. So ein Fleece als Schutz für die robuste Naturwolle ist sowieso zu empfehlen, falls mit dieser Wolle ein Produkt gehäkelt wird, welches direkt mit der Haut in Kontakt gerät.

Wir sind extrem stolz auf dieses spezielle und einzigartige Chlunschi und sind uns sicher, dass es auch dir sehr gut gefällt. 

"Vill Gspass bim Häklu!"

Produktion – Vom Schaf bis zu dir nach Hause

Es war sehr aufwändig, Produkte aus dieser dicken und garstigen Wolle herzustellen. Hier erklären wir dir kurz und bündig, wie wir es geschafft haben, aus der Wolle der lokalen Walliser Schwarznasenschafe ein paar tolle Winter Accessoires herzustellen.

Die Wolle aus Zermatt

Die putzigen Walliser Schwarznasenschafe gibt es bei uns in der Schweiz fast ausschliesslich im Oberwallis. Sie sind sehr zugänglich und haben eine robuste aber auch sehr garstige Wolle. Eigentlich wollten wir bereits lange etwas mit der Wolle der Walliser Schwarznasenschafen kreieren. Da die Wolle so widerpenstig ist, brauchten wir Partner, auf die wir uns bei der Entwicklung verlassen konnten. Einen dieser Partner fanden wir bei uns gleich um die Ecke im schönen Zermatt. Die Familie Julen bewirtschaftet viele Wiesen hoch oben über Zermatt mit ihren Walliser Schwarznasenschafen. Die Wolle brauchen sie darauf für Decken, Matratzen und andere natürliche Produkte ihrer Hotels, welche unter dem Label "Tradition Julen" schweizweit für eine sehr hohe Qualität bekannt sind. So ist es denn auch ihre Wolle und wir konnten anfänglich nur ein paar "Chlunschini" abkaufen um damit erste Tests zu machen. Wir empfehlen dir das Interview mit Rebecca Julen zu lesen, in welchem du noch mehr über die Walliser Schwarznasenschafe erfahren kannst.

Waschen & Spinnen in Graubünden - Aber wie weiter?

Das Waschen und Spinnen der Wolle der Walliser Schwarznasenschafe haben uns viele Leute aus unserem Netzwerk empfohlen in Italien zu machen. Natürlich wegen dem Preis. Wir suchten aber damals im 2019 eine Firma in der Schweiz und wurden im Graubünden fündig. Das Waschen funktionierte sehr gut, wie angenommen. Jedoch wurde es beim Spinnen etwas komplizierter. Um das Garn auf einer Maschine weiterzuverarbeiten, darf es nicht zu viele Knöpfe haben. Auch sollte es immer ähnlich Dick sein, damit es sich nicht irgendwo verheddert. Das war anfänglich ziemlich anspruchsvoll, aber wir konnten dann ein Garn in Empfang nehmen, welches wir tatsächlich auch maschinell weiter verarbeiten konnten. Bis hierhin war der Aufwand natürlich bereits sehr hoch. Wir rechneten den Kilopreis aus und mussten leider feststellen, dass dieser bereits doppelt so hoch war, wie derjenige der luxuriösen Merinowolle. Damit wir wirtschaftlich blieben, musste für den letzten Produktionsschritt, das Stricken der Mützen und Headbands, eine geeignete Lösung her.

Wolle Walliser Schwarznasenschafe

Made in Europe

Aus diesen Gründen haben wir uns entschlossen, mit unserem Produzenten in Polen zu sprechen. Mateusz und seine Familie (Links auf dem Bild) produzieren unsere Headwear hier bei uns in Europa. Seine Eltern haben 1989 kurz nach der Wende ziemlich ähnlich angefangen wie wir bei hä? im 2006: Mit Häkeln. Im Gegensatz zu uns, haben sie mit dem ersten verdienten Geld Maschinen gekauft, um effizienter verschiedene Stricksachen herzustellen. Jahre später ist ein kleines Familienunternehmen nahe von Lodz - eine der noch existierenden „Textilhochburgen“ in Europa – entstanden. Wir besuchen Mateusz und seine Familie jedes Jahr im Frühling betreffend der anstehenden hä? Kollektion. Unser Verhältnis zu ihnen ist aber über die Jahre über das Geschäftliche hinausgewachsen. Sie besuchten uns beispielsweise im Winter vor COVID hier bei uns im Wallis. Wir zeigten ihnen „Ts Horu“ und waren für ein paar herrliche Tage zusammen in den Bergen unterwegs.

Mateusz bekundete anfänglich seine Zweifel, dass widerspenstige Garn auf Maschinen überhaupt verarbeiten zu können. Er steckte sehr viele Stunden Arbeit in dieses Projekt. Schlussendlich hat Mateusz es aber geschafft und wir konnten sehr schöne Winteraccessoires mit ihm zusammen gestalten. Mehr Bilder und Eindrücke erhältst du auf dem verlinkten Blogbeitrag.

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